Robert Moncuit
Robert Moncuit bedeutet Präzision und Herkunft im Glas
Es sind nicht nur die grossen Namen, die die Champagne prägen. Neben den ikonischen Prestige-Cuvées der berühmten Häuser gibt es eine faszinierende Welt kleiner Winzer, die ihre eigenen Rebflächen bewirtschaften und jede Parzelle persönlich kennen. Diese sogenannten Récoltants-Manipulants, also Erzeuger und Abfüller in Personalunion, verkörpern Authentizität und Herkunft auf höchstem Niveau.
Einer der bemerkenswertesten unter ihnen ist Robert Moncuit in Le Mesnil-sur-Oger, einem der legendären Grand-Cru-Dörfer der Côte des Blancs. Hier, auf nur acht Hektar, arbeitet heute Pierre Amillet, der das Familiengut seit dem Jahr 2000 mit bemerkenswerter Konsequenz führt und das ganz ohne önologischen Berater. Seine Philosophie ist einfach und kompromisslos: Jede Flasche soll die karge, kreidige Mineralität des Terroirs widerspiegeln.
Le Mesnil-sur-Oger und Oger gehören gemeinsam mit Avize zu den begehrtesten Chardonnay-Lagen der Champagne. Ihre Böden sind reich an Kalk und verleihen den Weinen diese strahlende Präzision, für die die Côte des Blancs berühmt ist. Moncuits Champagner entstehen ausschliesslich im Edelstahltank. Holz sucht man hier vergeblich. Diese Entscheidung bringt eine glasklare Stilistik hervor: schlank, präzise und fokussiert. Die langen Hefelagerzeiten, die weit über das gesetzliche Minimum hinausgehen, schenken den Weinen Tiefe und Komplexität, ohne die Frische zu verlieren.




