Fabrice Agrapart, Atoma VB22

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Champagne Fabrice Agrapart Atoma VB22

Agrapart & Fils wurde 1894 in Avize gegründet und zählt zu den profiliertesten Chardonnay-Häusern der Côte des Blancs. Nach der einvernehmlichen Teilung des Familienbetriebs in den frühen 2000er-Jahren führt Fabrice Agrapart, gemeinsam mit seinen Partnern Emmanuel und Johanna sowie Tochter Prunelle als fünfter Generation, den Betrieb unter dem Namen Agrapart & Fils weiter – mit klarem Fokus auf Grand-Cru-Chardonnay und gewachsenen Beziehungen zu den eigenen Parzellen.

Der Atoma verdankt seinen Namen einem einfachen Prinzip: Seit der ersten Abfüllung im Jahr 2020 fliesst jedes Jahr ein Teil einer wachsenden Reserve-Cuvée in die Assemblage ein – ein «Atom» jedes bisherigen Jahrgangs, das sich seither in jeder Flasche wiederfindet. Rund die Hälfte der Assemblage stammt jeweils aus dieser im Holzfass gereiften Reserve, die andere Hälfte aus dem im Tank ausgebauten Wein der aktuellen Ernte.

Für die Reserve wie für den Jahreswein greift Fabrice Agrapart auf reinen Chardonnay aus mehreren Grand-Cru-Gemeinden der Côte des Blancs zurück – Avize, Cramant, Oger, Oiry und Le Mesnil-sur-Oger. Jede dieser Lagen bringt eine eigene Facette ein, von reiner Kreideschärfe bis zu satterer Frucht, und ergibt zusammen ein Bild der gesamten Côte des Blancs statt einer einzelnen Lage.

Nach vollständiger malolaktischer Gärung wird der Wein im Juli ungeschönt und unfiltriert gefüllt und reift anschliessend 20 bis 32 Monate auf der Hefe. Das Rütteln erfolgt von Hand auf traditionellen Holzpulten, degorgiert wird frühestens 60 Tage vor der Auslieferung, die Dosage bleibt mit unter 5 Gramm pro Liter sehr zurückhaltend. Die vorliegende Charge trägt die Losbezeichnung VB22.

Im Glas zeigt sich der Atoma präzise und cremig zugleich: reife Zitrusfrucht, grüner Apfel und pochierte Birne treffen auf gerösteten Mandelton, während die Fassreife der Reserveweine dem Wein zusätzliche Struktur gibt. Am Gaumen sorgt eine salzig-kreidige Mineralität für Spannung, der Abgang ist frisch und lang anhaltend.

Diese Kombination aus Cremigkeit und Mineralität macht den Atoma zu einem eleganten Begleiter für Kaisergranat, Jakobsmuscheln in der Schale, Austern, ein zitroniges Risotto oder frischen Ziegenkäse mit Kräutern.

Dieser Stil steht sinnbildlich für die neue Generation handwerklicher Champagner: fokussiert, transparent, kompromisslos im Anspruch auf Qualität. Fabrice Agrapart geht dabei seinen eigenen Weg – näher an der Philosophie eines Anselme Selosse als am klassischen Stil seines Bruders Pascal.

Atoma ist in seiner Präzision bereits jetzt beeindruckend, wird aber in den nächsten fünf bis acht Jahren weiter an Tiefe und Komplexität gewinnen.

Nur 600 Flaschen sind in der Schweiz verfügbar!

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